Forschungsgesellschaft

Aktuelle Förderprojekte

  • Cooperatives in the Digital Age
  • Conjoint-basierte Bedürfnisanalyse von ...
  • Finanzielle Bildungsmaßnahmen, Imitation und ...
  • alle Projekte anzeigen

Die Projektergebnisse aus der 1. Förderrunde finden Sie im ZfgG-Sonderheft 2014.
Zu bestellen zum Preis von 19,50 € zzgl. Versand.

Die Ludwig-Erhard-Forschungsgesellschaft für Kooperative Wirtschaft

Die Ludwig-Erhard-Forschungsgesellschaft für Kooperative Wirtschaft

Die Forschungsgesellschaft wurde im Jahr 2012 mit der Konstituierung eines wissenschaftlichen Beirats gegründet.

Sie fungiert als Drittmittelgeber, um den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an genossenschaftswissenschaftliche und kooperationsökonomische Fragestellungen heranzuführen und die Bearbeitung entsprechender Forschungsprojekte zu unterstützen und vorhandenes Know-how für diese Themen nutzbar zu machen.

Die Finanzierung erfolgt über Beiträge genossenschaftlicher Unternehmen und des Genossenschaftsverbands Bayern e.V. Organisatorisch angesiedelt ist sie am Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg, das seit über 60 Jahren Forschung auf diesem Gebiet betreibt.

Die Vorstandsmitglieder des Instituts gehören dem wissenschaftlichen Beirat der Forschungsgesellschafts an, der jährlich über die Förderung neuer Forschungsprojekte entscheidet.

 

Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt

 

Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt

Vorsitzender des Vorstands der Ludwig-Erhard- Forschungsgesellschaft für Kooperative Wirtschaft

 

Ludwig Erhard

Ludwig Erhard

Ludwig Erhard studierte Betriebswirtschaftslehre an der damaligen Handelshochschule Nürnberg und war nach Fertigstellung seiner Promotion 1925 an der Universität Frankfurt Assistent und Lehrbeauftragter der Handelshochschule. Er zählte zu den Mitbegründern der GfK AG.

Zwischen Ludwig Erhard, dem ersten deutschen Wirtschaftsminister nach dem II. Weltkrieg, und genossenschaftlichem bzw. kooperativem Wirtschaften gibt es eine Reihe von Verbindungen. Eine Verbindung zum Genossenschaftswesen ergibt sich durch seinen Doktorvater Franz Oppenheimer, der einer der führenden Theoretiker des Genossenschaftswesens in Deutschland war. Hervorzuheben ist auch die Rolle der Genossenschaften bei der Sicherung des Wettbewerbs und der Schaffung von Marktzugang. Diese Aspekte zählen zu den Kernelementen der Sozialen Marktwirtschaft Erhardscher Prägung.

Liberalem Gedankengut folgend, ergibt sich eine weitgehende Übereinstimmung zwischen den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung und den konstituierenden Werten einer Sozialen Marktwirtschaft, die neben dem Wettbewerbsaspekt auf subsidiärer Solidarität und weitgehender Selbstorganisation beruht.

Die Ludwig-Erhard-Forschungsgesellschaft greift diese Aspekte auf und überträgt sie auf die genossenschaftliche Forschung.

 

Ludwig Erhard

Ludwig Erhard

(1897 - 1977)