Auftrag

Aktuelle Förderprojekte

  • Cooperatives in the Digital Age
  • Conjoint-basierte Bedürfnisanalyse von ...
  • Finanzielle Bildungsmaßnahmen, Imitation und ...
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Die Projektergebnisse aus der 1. Förderrunde finden Sie im ZfgG-Sonderheft 2014.
Zu bestellen zum Preis von 19,50 € zzgl. Versand.

Genossenschaften und Kooperative Wirtschaft

Gesellschaftlich relevant. Solidarisch.

Genossenschaften sind Unternehmen, die durch die Identität ihrer Mitglieder als Eigentümer und Nutzer der Unternehmensleistungen gekennzeichnet sind. Damit unterscheiden sie sich fundamental von traditionellen, gewinnmaximierenden Unternehmen.

Sie sind ein Beispiel kooperativen Wirtschaftens, das auch in anderer Form, beispielsweise durch Unternehmenskooperationen, strategische Allianzen und Joint Ventures realisiert werden kann. Ziel solcher Kooperationen ist es, die einzelwirtschaftlichen Ziele besser zu erreichen als bei einem autonomen Vorgehen. Bei Genossenschaften steht der unmittelbare und mittelbare Mitgliedernutzen als Unternehmensziel im Vordergrund.

Seit ihrer Gründung Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich Genossenschaften zu einem erfolgreichen und stabilen Wirtschafts- und Wertschöpfungssektor entwickelt, der besonders durch sein regionales Geschäftsmodell geprägt ist. Auch in anderen Ländern ist die Genossenschaftsidee höchst erfolgreich. Beispiele sind Mikrofinanzinstitutionen und Vermarktungskooperativen in Entwicklungsländern.

Die Vereinten Nationen haben dies zum Anlass genommen, das Jahr 2012 als Internationales Jahr der Genossenschaften auszurufen. Hierdurch konnte die öffentliche Wahrnehmung dieser Form des Wirtschaftens gestärkt und der internationale Erfahrungsaustausch verbessert werden.

 

Forschen. Fördern. Verbinden.

Wirtschaftswissenschaftliche Forschung braucht Ziele und sollte letztlich dazu beitragen, der Gesellschaft einen Nutzen zu stiften. Sie sollte zur Lösung drängender Probleme beitragen. Aus diesem Grund ist eine gegenseitige Befruchtung von Wissenschaft und Praxis von besonderer Bedeutung.

Ermöglicht wird dieser Austausch auch durch ein finanzielles Engagement der Praxis und eine entsprechende Förderung von Forschungsprojekten zu praxisrelevanten Fragestellungen – wie es die Ludwig-Erhard-Forschungsgesellschaft für Kooperative Wirtschaft realisiert.

Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt,
Vorsitzender des Beirats